avc Afghanistan
24. Januar 2025

Ein unvergessliches Weihnachtsfest

AFGHANISTAN
Es ist ein Fest, das den Rahmen sprengt. Nicht nur aus Platzgründen, sondern vor allem wegen der Botschaft, die alles verändern kann.

In Athen treffen wir Menschen, die sich auf der Durchreise befinden. Von einem Kontinent zum nächsten in der Hoffnung, endlich anzukom­men. Unter anderem stammen sie aus Afghanistan. Doch nicht alle haben das Land am Hindukusch je gesehen. Die Jüngsten wurden auf der Flucht geboren, im Iran oder in anderen Ländern. Entwurzelt und verstoßen haben sie eine Odyssee hinter sich, die sich kaum in Worte fassen lässt.

Viele Geflüchtete haben alles ver­loren: geliebte Menschen, ihre Hei­mat, ihren Besitz. Das Ankommen in einer neuen Heimat ist schwie­rig. Sprache und Kultur kennen sie nicht, manche haben nie lesen und schreiben gelernt. Obendrein will man sie nirgends haben. Ob im Iran, der Türkei, Griechenland oder noch weiter westlich: Jedes Land ist froh, wenn die Flüchtlinge rasch weiter­ziehen. Wohin? Egal, Hauptsache weg.

Zwischenstopp Weihnachten
In den trostlosen Flüchtlingscamps sind Warten und Hoffen die Haupt­beschäftigung. Man wartet, dass die Behörden endlich die nötigen Papie­re für eine Weiterreise ausstellen. Und tief im Herzen brennt darüber hinaus ein Hoffen und Sehnen nach einer Liebe, wie sie nur Jesus geben kann. Deshalb nutzen unsere Mitar­beitenden insbesondere das Weih­nachtsfest, um die Gute Nachricht weiterzugeben.

Über 350 Afghaninnen und Afgha­nen kamen im Dezember zu unse­rem besonderen Weihnachtsevent, wo sie orientalischer Lobpreis, ein Theaterstück, Zeugnisse und eine evangelistische Weihnachtsbot­schaft erwartete. Zum ersten Mal hörten sie, dass Jesus sie liebt und für sie auf diese Erde kam.

Liebe statt Gewalt
»Als ich sah, wie sich der Saal mit Menschen füllte, kamen mir bei­nahe die Tränen«, sagt eine Mit­arbeiterin. »Ich dachte daran, wie schwierig es für uns ist, in ihr Land zu reisen und sie zu erreichen. Es ist eine große Ehre für mich, ihnen Jesus vorstellen zu dürfen.«

Bisher wurde ihnen vorgeschrieben, was sie zu glauben hätten – auch unter Androhung von Gewalt. Doch nun hören sie zum ersten Mal von Gott, der sie wie ein Vater liebt und sich nach ihnen ausstreckt. Und der sie dennoch nicht zwingt, ihm zu fol­gen. Berührt von Gottes Gegenwart im Lobpreis kam bereits während der Veranstaltung ein Afghane nach vorne, setzte sich neben unseren Mitarbeiter und fragte, wie er Jesus in seinem Leben haben könnte! Es ist ein Abend, der Leben verändert und Hoffnung schenkt.

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