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madagaskarMadagaskar: Mahialambo, Befotaka, Ampandrikilandy

Was auf den ersten Blick vielleicht einfach nur wie ein Buchstabensalat aussieht, sind Namen. Namen von Orten in der Region Sofia auf Madagaskar.

Nach monatelangem Lockdown, in dem sich unser Missionar wie ein Jagdhund im Zwinger fühlte, war der Weg für ihn und sein Team endlich wieder frei. Sofort sind sie auf die Piste gegangen, um in einer zehntägigen Reise Gemeinden in Ambodibonara, Antsohihy, Mahialambo, Ampandrikilandy, Ambodimanga, Maromandia und Befotaka zu besuchen und die Christen zu ermutigen. Sie trafen Pastor Edmond, den Regionalleiter des Gebietes Antsohihy und AVC-Mitarbeiter, der sich gerade von einer bedrohlichen Typhuserkrankung erholt hat. Damit er sauberes Wasser zu trinken hat, bringen sie ihm einen Wasserfilter als Geschenk mit.

Eintritt frei – Kosten hoch
Um an den Gottesdiensten und Lehrstunden mitten in der Woche teilzunehmen, haben viele Christen ihre normalen Pflichten bzw. ihren Broterwerb für diese Zeit ausgesetzt. Mit der Konsequenz, dass sie an diesem Tag weniger zu essen hatten. Auch lange Fussmärsche haben sie für die Teilnahme in Kauf genommen. Die Veranstaltungen wurden sehr gut angenommen. Nach der zweiten Predigt wurde noch eine dritte eingefordert! Es herrschte grosse Freude und Dankbarkeit für den Besuch des Teams.

Der Kniefall
In Befotakakam kam die neue Bürgermeisterin zu einer Versammlung. Es war das erste Mal, dass sie diese Gemeinde besuchte. Gott hat etwas in ihrem Herzen bewegt. Denn bei der Verabschiedung vor dem Gemeindehaus bat sie um Gebet und kniete im Gras nieder. Jean legte ihr die Hände auf und segnete sie. Auf dem Heimweg gab es noch einen Zusammenstoss mit einem Zebu-Karren. Gott sei Dank bedeutete der Vorfall für alle Beteiligten mehr Schrecken als Schaden.