aktuell news head de

News HaitiHaiti: Es gegann mit der Zerstörung

»Die Region ist stark von Hexerei und Voodoo-Praktiken beeinflusst, aber die Gemeinde ist gesund und wächst. Wir treffen uns Sonntag für Sonntag in einer staatlichen Schule. Matthew spielte sicher eine Rolle bei dieser Gemeindegründung, aber vor allem glaube ich, dass sie Gottes Plan ist.«, so Pastor Milien.

Rückblick
Die Gemeinde, die so sehr wächst, dass sie nun ein eigenes Gemeindehaus bauen möchte, begann mit Matthew - Matthäus. Mit dem biblischen Namen verbinden sich in der Regel positive Gedanken. Nicht so in Haiti, vor allem nicht für die Bewohner der südwestlichen Halbinsel des Landes. Sie erinnert »Matthew« an einen der schlimmsten karibischen Wirbelstürme der letzten Jahre, der im Jahr 2016 mit seiner Wucht zahllose Häuser zerstörte und mit seinen Wassermassen ganze Landstriche überflutete.

Aber Gott kann auch aus schwierigen Situationen Gutes entstehen lassen. Es beginnt damit, dass unser haitianischer Partner, Pastor Milien, seine Verwandten im etwa drei Stunden entfernten Les Cayes besuchen wollte. Kurz vor seinem Ziel trifft er auf eine größere Gruppe Leute, die sich auf einer Anhöhe vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht hatte. Wir starten zusammen ein Hilfsprogramm, bringen Planen und Decken zum Schutz vor dem andauernden Regen; Reis und andere Nahrungsmittel sichern das Überleben für einige Monate. Eine mobile Klinik kümmert sich um die dringendsten Krankheitsfälle. Dieser Clip bietete einen kurzen einblick in die Hilfe vor Ort. 

Auch in der nächsten Phase, als die Familien nach und nach zurückkehren und versuchen, ihre Häuser und ihre Existenz wieder aufzubauen, bleiben wir in Kontakt. Ziegen aus unserem Geschenkeshop helfen beim Start in die Selbstversorgung.

Mit der physischen Hilfe kommt auch die gute Nachricht zu den Menschen. Eine einwöchige Evangelisation 2018 bringt dann den Durchbruch. Dutzende Menschen kommen zum Glauben und eine neue Gemeinde wird in Cavaillon gegründet.