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Bangladesch: Verletzte Christen nach brutalem Angriff

Am 28. Januar griffen militante Muslime in einem Rohingya-Flüchtlingslager Christen an. Sie verprügelten sie und zerstörten ihre Häuser. 16 Personen wurden verwundet und zur Behandlung in ein christliches Krankenhaus ausserhalb des Lagers gebracht. Unter den Opfer befindet sich auch der von AVC unterstützte Mohana Priya*, ein wichtiger Leiter der christlichen Arbeit in diesem Camp. Priya musste wegen seiner Kopfverletzung sogar operiert werden. Glücklicherweise gab es keine Todesfälle.

In dem Aufruhr konnten Polizei und Militär nicht helfen und den Angriff nicht unterdrücken. Leider gab es keine Verhaftungen und alle Kämpfer konnten fliehen.

Das betroffene Rohingya-Lager beheimatet seit mehr als 2 Jahren zehn-tausende Flüchtlinge, davon 150 christliche Familien. Schätzungen gehen von insgesamt 1.1 Mio Rohingya aus, die in verschiedenen Camps in Bangladesh leben. Viele davon kamen aus Myanmar nach Bangladesch, weil sie unter starker Verfolgung litten. Die Christen befinden sich menschlich gesehen noch immer in einer scheinbar aussichtslosen Situation, weil sie Tag für Tag auch in den Lagern unter Verfolgung und Unterdrückung leiden. Mit dem tiefen Glauben, dass Gott auch diese Situation zum Segen wandeln kann, rufen die Christen der Rohingya zum Gebet auf. Sie wollen Gottes Reich kommen sehen und dass sein Wille geschieht. 

* Name geändert